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03.09.2014

Cyber Crime: Denn wir wissen nicht, was sie tun…
Internet-Kriminalität, mittlerweile das größte „Gewerbe“ der Welt, wird von Wirtschaft, Politik und Medien unterschätzt, warnt das Internationale Forum für Wirtschaftskommunikation und fordert eine „Safe Euro Cloud“

Die Schäden, die weltweit durch Cyber Crime entstehen, werden mittlerweile auf 400 bis 500 Milliarden € pro Jahr geschätzt. „Selbst Drogen- und Waffengeschäfte bringen insgesamt weniger ein als die kriminellen Machenschaften von Hackern, Datenklauern, E-Mail-Betrügern und Co“, warnte der Präsident des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation (IFWK), Rudolf J. Melzer, im Rahmen einer Podiumsdiskussion in den Räumen der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in Wien vor den dramatischen Folgen für Manager und Unternehmen. „Im Prinzip kann alles, was eine IP-Adresse hat, gehackt werden. Und so sollten sich auch Top-Manager den Gebrauch von Smartphones gründlich überlegen.“

Hackerangriffe nicht nur auf Sony, sondern auch auf den französischen Atomkonzern EDF oder die CIA machen deutlich, dass durch zunehmenden Umfang und größer werdende Komplexität der IT auch das Thema der Sicherheit in der Software ein immer wichtiger zu beachtendes ist, so Heinrich Schaller, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ in seiner Keynote. Darüber hinaus gehe es auch um persönliche Selbstverantwortung – und hierzu bräuchte es wesentlich mehr an Medienkompetenztraining. Noch immer würden zu viele in einfache Fallen tappen. So gesehen würden wir inzwischen in einer Zeit der relativen Sicherheit leben, wo man sich dieses Themas bewusst ist und der Schutz laufend dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden müsse. Cyber Crime sei ein extrem weites Feld, das von Phishing über Cipher Malware (Verschlüsselungsattacken mit Erpressung) bis zu gezielter Wirtschaftsspionage und zu Cyber Terrorismus reiche. Der moderne Bankraub wäre heute Imageraub, so Schaller weiter. „Wir müssen die Kinder schon in der Schulzeit auf das Erkennen von Cyber Crime-Aktivitäten trainieren sowie auf die Gefahren aufmerksam machen.“

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Bildtext (v.l.n.r.): Roman Biller, Österreich-Generaldirektor des US-Konzern Unisys, mit dem Moderator des Abends Michael Lang, Chefredakteur der Austria Presse Agentur, Silvia Strasser, Leiterin des Büros für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bundeskriminalamt, Gastgeber Heinrich Schaller, Generaldirektor Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, mit Rudolf J. Melzer, Präsident des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation.

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