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25.11.2015

Ein launiger Abend mit dem „bösen Wort“

Seinen Ursprung hat das Wort wahrscheinlich in Australien, mittlerweile kennt und verwendet es auch im deutschsprachigen Raum (fast) jedes Kind: Bullshit.

Die Benchmark, wie viel verbaler Bullshit produziert werden kann, geben uns ja bereits seit vielen Jahren die Politikerinnen und Politiker vor, auch wenn Bullshit früher anders hieß. Leere Worthülsen, Humbug, Blabla und heiße Luft finden sich mittlerweile aber auch im Wirtschaftsleben, bis hin zur IT-Industrie: Grund genug für das Internationale Forum für Wirtschaftskommunikation, sich zum Jahresausklang 2015 dieses Themas anzunehmen und die Autorin und Wissenschaftsjournalistin Dr. Susanne Strnadl sowie den aus Australien stammenden Hörfunk-Redakteur Kerry Skyring zu einem launigen Abend einzuladen.

„Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut“ oder „Lebenslanges Lernen ist ein wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur“, sind Beispiele für klassische Bullshit-Phrasen in der Wirtschaft. In dem Roman „Die Bullshit-Dolmetscherin“, den Susanne Strnadl heuer im Seifert-Verlag herausbrachte, geht es in einem fiktiven Wien um Leute, die von Managern und Kirchenoberen verbreitete Worthülsen so übersetzen, wie es (wahrscheinlich) gemeint war. Als Orientierung dafür dienen unter anderem die Mimik und Körpersprache… und es gibt natürlich jede Menge Zündstoff zwischen den Geschlechtern.

Kerry Skyring berichtete über die wahrscheinliche Entstehung des Wortes Bullshit und verwies auf die Wichtigkeit der Betonung. Denn wie man es ausspricht, lässt darauf schließen, was man damit meint! Die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer durften auch erfahren, dass das „böse Wort“, das man bis vor wenigen Jahren selbst in Australien nicht in den Mund nehmen durfte, viele Verwandte habe: vom niedlichen „Bulldust“ bis hin zum wirklich argen „Deep Purple Shit“.

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Download: Nachbericht: „Ein launiger Abend mit dem ‚bösen Wort'“


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