News & Events

13.11.2012
Capgemini Change-Management-Studie:

Führungskräfte brauchen Mut zu Emotionen
In Zeiten der digitalen Revolution gilt Top-down-Kommunikation als nicht mehr angebracht

 

Veränderungen zählen zum Dauerzustand von großen Unternehmen – aber der Schein der Flexibilität trügt. So sind vor allem die Führungskräfte im mittleren Management nur schlecht darauf vorbereitet, den internen Wandel zu vollziehen (44 Prozent). Zusätzlich verfügen sie selbst über zu wenig Erfahrung im Umgang mit den sozialen Medien und setzten damit auf hierarchisch gesteuerte Veränderungen. Dies zeigt die aktuelle Studie „Digitale Revolution – ist Change Management mutig genug für die Zukunft?“ der Strategie- und Transformationsberatung Capgemini Consulting. „Auch wenn die Verantwortlichen betonen, dass die emotionale Dimension des Veränderungsprozesses besonders wichtig ist, gehen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander“, so Imke Keicher, Leiterin der Change Management-Beratung bei Capgemini Consulting in Deutschland, Österreich und der Schweiz und eine der Autoren der Studie.

Veränderungswiderstand aus Angst vor Statusverlust und zu viel Wandel
Aus den Antworten der über 150 befragten Manager von Großunternehmen im deutschsprachigen Raum geht eine ausgeprägte Veränderungsbereitschaft des Top- Managements hervor, jedoch wird nur sieben Prozent der zweiten Führungsebene diese Kompetenz zugeschrieben. „Fest steht, dass der Erfolg von Transformationsprojekten heute in den Händen von Führungskräften liegt, die häufig nicht gewillt oder nur schlecht auf diese Herausforderung vorbereitet sind“, meint Keicher. Die Gründe für diese Abwehrhaltung sind vor allem die Angst um den Einfluss- und Statusverlust (47 Prozent) und die dichte Taktung der Veränderungsprojekte in den vergangenen Jahren, bestätigen 40 Prozent der Befragten. Die Studie resümiert, dass Führungskräfte gezielter auf ihre
Aufgabe vorbereitet und während des Prozesses betreut werden sollten.

Downloadpressetext: capgemini_ifwk_change-management_13112012


  • Aktuelle News & Events
  • IFWK-EVENT: Neue Konkurrenten – andere Regeln!
  • IFWK-Lunch: „Mehr Wirtschaft im ORF wäre wichtig für Außenwirkung“
  • IFWK-FORUM: „Security & Privacy“
  • IFWK-FORUM: „Welche Bildung braucht die Wirtschaft?“
  • IFWK-FORUM: „Startups: Wien sucht den Anschluss“
  • IFWK-FORUM: „Wie kann die Innovationskraft der österreichischen Wirtschaft wiederbelebt werden?“
  • IFWK-FORUM: „Wer spricht eigentlich für die Wirtschaft?“
  • IFWK-FORUM: „Cultural Clash“
  • IFWK-DINNER: „Launiger Abend mit dem ‚bösen Wort'“
  • IFWK-FORUM: „Qualität im Wirtschaftsjournalismus“
  • IFWK-FORUM: „Wenn Arbeit krank macht“
  • IFWK-FORUM: „Entscheidungen unter Druck“
  • IFWK-FORUM: „Umgang mit Bedrohungsszenarien“
  • IFWK-Umfrage: Payable Content auf dem Vormarsch
  • IFWK-FORUM: „Krise, Emotion und Strategie“
  • IFWK-FORUM: „CyberCrime – medial unterschätzt?“
  • IFWK-FORUM: „Die Euro-Party ist vorbei!“
  • IFWK-FORUM: „Arabischer Golf – ja, aber wie?“
  • IFWK-FORUM: „Produktivität & Exporterfolge“
  • IFWK-FORUM: „Datagate“
  • IFWK-Kommentar: US-Datenskandal
  • IFWK-Umfrage: Mediennutzung im Top-Management
  • IFWK-FORUM: „Es gilt die (UN)Schuldsvermutung“
  • IFWK-FORUM: Business Lunch
  • IFWK-FORUM:“Wurde Euro schwachgeschrieben“
  • IFWK-FORUM: „Change Management“
  • IFWK-FORUM: „Smartphonisierung“
  • IFWK-Workshop: „Generation Y“
  • IFWK-FORUM: „Zukunft Industriestandort Österreich“
  • IFWK-FORUM: „Flucht in die Sucht“
  • IFWK-FORUM: „Wirtschaftsfaktor Innovation“
  • IFWK-FORUM: „Das Modell Schweiz“
  • IFWK-FORUM: „Österreich – korrupter als andere?“
  • IFWK-FORUM: „So tickt die Macht“
  • IFWK-Businesstalk: „Critical Communication“
  • Oktober 2010 – IFWK-Imagestudie
  • IFWK-FORUM: „Elektromobilität“
  • 24.6.2010 – Studie Pressearbeit
  • IFWK-FORUM:„Social Media“
  • IFWK-FORUM:„Kriminalität als Wirtschaftsform?“