Capgemini Archive » IFWK https://www.ifwk.net/tag/capgemini/ Internationales Forum für Wirtschaftskommunikation Mon, 29 Oct 2018 15:39:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 https://www.ifwk.net/wp-content/uploads/2017/12/fb-logo-150x150.jpg Capgemini Archive » IFWK https://www.ifwk.net/tag/capgemini/ 32 32 IFWK-Businesslunch: Magna prästentiert Zero Emission Vehicle https://www.ifwk.net/ifwk-businesslunch-mit-magna/ Mon, 09 Jul 2018 09:23:43 +0000 http://www.ifwk.net/?p=479 Magna präsentierte Prototypen eines abgasfreien Brennstoffzellen-Hybrids mit einer Ladedauer von nur 4 Minuten und 400 km Reichweite Wenn auch von Medien oftmals anders herbeigeschrieben, dürfte...

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Magna präsentierte Prototypen eines abgasfreien Brennstoffzellen-Hybrids mit einer Ladedauer von nur 4 Minuten und 400 km Reichweite

Wenn auch von Medien oftmals anders herbeigeschrieben, dürfte sich der rein elektrische Antrieb für Autos und LKW nicht so rasch durchsetzen: Laut einer Studie von Magna werden bis 2030 noch fast 90 Prozent aller Kraftfahrzeuge in irgendeiner Form einen Verbrennungsmotor brauchen. Die Art und Vielzahl der Fahrzeugantriebe wird sich jedoch stark verändern. – So lautete das Fazit eines Executive-Events des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation, zu dem Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien eingeladen waren. Bei der von Magna, Capgemini, GGW Gruber sowie Melzer PR unterstützten Veranstaltung im Wiener Palais Coburg wurde erstmals der Prototyp eines batterieelektrischen Fahrzeugs mit Brennstoffzellen-Range-Extender (FCREEV) präsentiert.

Die Gesetzgebung in punkto CO2-Emissionen werden immer strenger und verlangen auch in der Automobilbranche alternative, und vor allem kundentaugliche Lösungen. Hohe Kosten vor allem für Batterien, Reichweiteneinschränkungen, fehlende Infrastruktur sowie nicht umweltfreundliche Stromgewinnung erschweren nach wie vor die Akzeptanz von E-Fahrzeugen: „Auch 2030 werden noch 87 Prozent aller Fahrzeuge einen Verbrennungsmotor brauchen“, betonte Albert Lidauer, Senior Vice President Europe bei Magna Exteriors. „Ziel unserer Forschungen war es, sehr große Reichweiten im völlig emissionsfreien Fahrbetrieb zu realisieren und dabei Gewicht und Kosten so gering wie möglich zu halten. Das hier vorgestellte Zero Emission Vehicle stellt einen möglichen Lösungsansatz dar.“

Emissionsfreie KFZ müssen günstiger werden

Johannes Linderl, Global Functional Area Head Alternative Powertrain bei Magna, ist sich der größten Herausforderung bei alternativen Antrieben bewusst: “Emissionsfreie Kraftfahrzeuge müssen günstiger werden, um auf dem Markt eine Chance zu haben. Daher liegt unser Fokus auch weiterhin auf Hybridfahrzeugen. Mit dem sogenannten Wasserstoff-Hybrid, FCREEV (Fuel Cell Range Extended Electric Vehicle), stellt Magna erstmals ein batterieelektrisches Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Range-Extender vor und schließt damit eine Lücke im vorhandenen Portfolio der emissionsfreien Antriebsvarianten.“

4 Minuten Tankzeit – Wasserstoff-Hybrid kombiniert viele Vorteile

Die Technologie dieses neuen Hybridfahrzeuges kombiniere die Vorteile des sehr schnellen Tankens von nur vier Minuten und der höheren Energiedichte des Wasserstoffs mit den Vorteilen der vorhandenen Ladeinfrastruktur des elektrischen Ladens. Im Gegensatz zu herkömmlichen Elektroautos können so hohe Reichweiten erzielt werden. „Mit dem Zero Emission Vehicle sind jetzt schon bis zu 400 Kilometer Reichweite möglich“, lässt Linderl beim IFWK Executive Lunch durchblicken, dass bald viel mehr möglich sein wird.

An der von IFWK-Gründer Rudolf J. Melzer moderierten Diskussion im Rahmen dieses Businesslunches beteiligten sich unter anderem AMAG Austria Metall CEO Helmut Wieser, der Head of Product Industries von Capgemini Österreich, Michael Danninger, der Aufsichtsratschef von TTTech und BWT, Leopold Bednar, Isabella Mader, Vorstand und CIO des Excellence Institutes, Michaela Novak-Chaid, Geschäftsführerin von HP Austria, Johannes Riha, Geschäftsführer von GGW Gruber, Rainer Walter, Geschäftsführer von Pörner Anlagenbau, Wilfried Sihn, Geschäftsführer von Fraunhofer Austria, der Geschäftsführer der Mercedes Wiesenthal Handel und Service GmbH, Martin Bartmann, sowie Hill Woltron Management Partner Peter Kraus.

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FORUM: Löst Blockchain die Vertrauenskrise? https://www.ifwk.net/ifwk-forum-loest-blockchain-die-vertrauenskrise/ Thu, 19 Oct 2017 09:16:50 +0000 http://www.ifwk.net/?p=44 Viele Akteure wollen mitspielen, doch wer profitiert tatsächlich von der neuen Technologie? Blockchain, Bitcoin, Ether, Mining, Full Node: Begriffe, die derzeit scheinbar in aller Munde...

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Viele Akteure wollen mitspielen, doch wer profitiert tatsächlich von der neuen Technologie?

Blockchain, Bitcoin, Ether, Mining, Full Node: Begriffe, die derzeit scheinbar in aller Munde sind. Doch wer profitiert vom Hype rund um Kryptowährungen und wann platzt die Blase? Oder steht uns tatsächlich eine Revolution des Finanzmarktes ins Haus? Das diskutierte dieser Tage ein Expertenpanel des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation (IFWK) in Kooperation mit der Österreichischen Marketinggesellschaft im neuen Startup-Hub weXelerate in Wien.

Gleich zu Beginn der von Nikolaus Jilch („Die Presse“) moderierten Diskussion räumte Isabella Mader, CEO des Excellence Institutes mit einem ersten Mythos rund um das Thema Bitcoin auf: „Wer glaubt, dass uns Kryptowährungen endlich die Demokratisierung des Geldes bringen, liegt falsch. Es werden lediglich die Akteure ausgetauscht. Die Frage, die wir uns stellen sollten, ist: Wollen wir künftig, dass weiter die Nationalbanken unser Geld schaffen oder lieber Großkonzerne wie Amazon oder Facebook?“ Denn im Grunde könne jeder eine eigene Kryptowährung einführen, so wie es nun auch Länder wie Russland oder China vorhaben, denn jeder möchte im Spiel um Macht und Geld ganz vorne dabei sein. Um Bitcoin, Ether und wie sie alle heißen verstehen zu können, muss man sich die Technologie dahinter anschauen, die Blockchain.

Banken werden überflüssig

„Eine Blockchain ist im Kern einfach ein digitales Register“, erklärt Christoph Strnadl, CTO für die CEE-Region und Mitglied der globalen Blockchain Task Force der Software AG: „Die Software sammelt Transaktionen und fasst sie in Blöcken zusammen. Mit ihr soll größtmögliche Datensicherheit garantiert werden, denn sämtliche Informationen werden kryptographisch abgesichert bei den Teilnehmern gespeichert. Jeder dieser „Full Nodes“ – also jeder Nutzer, der sich aktiv an der Blockchain beteiligt – verwaltet eine Kopie der Datenbank und es wird so quasi unmöglich, die Daten zu manipulieren. Dadurch werden Kontrollinstanzen wie Banken eigentlich überflüssig. Im Unternehmenskontext setzt man Blockchain-Technologie vor allem dann ein, wenn Akteure, die einander nicht oder nur wenig vertrauen, sicheren Zugriff auf eine gemeinsame verbindliche Datenbasis benötigen.“

Blockchain für Unternehmensanwendungen

Wer braucht Blockchain also tatsächlich? Stephan Arnold, Senior Consultant und Blockchain-Experte bei Capgemini Deutschland: „Viele Anwendungen innerhalb von Unternehmen benötigen keine Blockchain, sondern „klassische“ Technologie. Für bestimmte Use Cases spielt die Blockchain ihre Vorteile aber voll aus: Nämlich in jenen, in denen Vertrauen in einem Netzwerk über Unternehmensgrenzen hinweg hergestellt werden muss – und das ohne teuren Intermediär.“ Laut Arnold ist daher die Auswahl der richtigen Anwendungen und Technologien entscheidend. Capgemini stellt seinen Kunden dazu unter anderem ein Evaluations-Tool zur Verfügung. Das Bitcoin-Protokoll ist dagegen für Unternehmen nicht geeignet: „Mächtigere Protokolle wie Ethereum werden den Anforderungen der Unternehmen nach Transparenz, Effizienz, Geschwindigkeit und Risikosteuerung deutlich besser gerecht, da sie Prozesse und Vertragslogik besser abbilden können.“

Nutzen der Technologie

Für Peter Weinelt, Vorstandsdirektor der Wiener Stadtwerke, geht die Diskussion ohnehin zu weit: „Die Debatte geht am richtigen Leben vorbei. Die Menschen müssen den Nutzen einer Technologie sehen, wie zum Beispiel bei der dezentralen Energieversorgung. Hier kann die Blockchain ein Mittel zum Zweck sein, da sie Kundenbeteiligung in jeder Form möglich macht.“

Im Bereich der Banken vermutet Isabella Mader, dass diese Kryptowährungen für sich als Versuchsfeld für eine bargeldlose Gesellschaft entdeckt haben: „Vielleicht springen deshalb gerade Banken-Konsortien auf den Zug auf und bereiten die Einführung von Kryptowährungen vor.“

Magdalena Isbrandt, Geschäftsführerin der Bit-Trust Store GmbH mit Sitz in Wien, sieht allerdings schon großes Interesse seitens der Bevölkerung: „Kryptowährungen sind hierzulande derzeit zwar noch Spekulationsobjekte, aber die Menschen – und hier vor allem junge Leute – sehen sie durchaus als Wertanlage. Für mich ist Bitcoin vor allem Freiheit vom System, da Zahlungsvorgänge nicht trackbar sind und auch keine Konten eingefroren werden können. Ähnlich wie Bargeld, nur schneller.“

Blockchain verändert Welt der Juristen

IFWK-Gründer Rudolf J. Melzer stellte als Schlussimpuls der Veranstaltung die Frage nach den betroffenen Geschäftsfeldern, sollte sich die Technologie der Blockchain durchsetzen. Darauf Arnold, Capgemini: „Auch wenn viele Fragen noch ungeklärt sind: Die Blockchain wird das Berufsbild der Rechtsabteilungen verändern. Aber ist die Blockchain dann gecodetes Papier, das parallel zu den klassischen Verträgen existiert oder wird der Blockchain-Code zum Vertrag? Denn wenn der Code Gesetz ist, sind Programmierfehler ebenfalls Gesetz. Unternehmen beginnen erst, die enormen Möglichkeiten von Smart Contracts zu verstehen.“

Gesetzliche Rahmenbedingungen fehlen noch

Aber auch ganz andere Berufsfelder werden betroffen sein, so Strnadl: „Die Zähler-Ableser der Stromanbieter werden aussterben. Denn wenn das ‚Smart Meter‘ ihrer Photovoltaikanlage auf dem Dach seine Protokolle automatisch in eine Blockchain stellt und sie als Eigentümer jederzeit darin Einsicht nehmen können, warum sollte dann noch jemand ablesen kommen?“

Fakt ist, dass es bei Blockchain und Co. noch an gesetzlichen Rahmenbedingungen fehlt. Und dass auch in Punkto Steuer noch einige Fragen offen sind. Die Experten rechnen aber bald mit Lösungen dafür. Ob das Licht ins Dunkel des Krypto-Dschungels allerdings wirklich bald kommt, ist fraglich, da täglich neues Cyber-Geld auf den Markt strömt. Die Technologie der Blockchain ist zwar durchaus reizvoll für viele, das gesamte Potential ist aber noch nicht wirklich klar.

Darknet

An der regen Podiumsdiskussion, bei der es zum Beispiel auch um die Bedeutung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel im Darknet ging, beteiligten sich unter anderem TTTech-Aufsichtsrat Leopold Bednar, der Vorstandsvorsitzende von Capgemini in Österreich, Bernd Bugelnig, und Professor Josef Herget vom Excellence Institute.

Beim anschließenden Networking wurden noch weitere Aspekte rund um das Thema besprochen. Mit dabei: Susanne Spath und Peter Drobil von der Österreichischen Marketinggesellschaft (ÖMG), Dieter Harreither, Partner bei Price Waterhouse Coopers, Simon El-Dib, Leiter der Strategie- & Managementberatung bei Capgemini Österreich, Martin Bartmann, Geschäftsführer bei Mercedes Wiesenthal, sowie Gerhard Schinhan vom ÖAMTC.

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FORUM: „Registrierkassenpflicht war ein Kinderspiel“ https://www.ifwk.net/forum-registrierkassenpflicht-war-ein-kinderspiel/ Fri, 07 Apr 2017 09:36:56 +0000 http://www.ifwk.net/?p=60 Neue Datenschutzgrundverordnung der EU stellt Unternehmen vor große Herausforderungen Die Stadt Wien setzt schon um, was auf alle österreichischen Unternehmen in den nächsten Jahren zukommt:...

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Neue Datenschutzgrundverordnung der EU stellt Unternehmen vor große Herausforderungen

Die Stadt Wien setzt schon um, was auf alle österreichischen Unternehmen in den nächsten Jahren zukommt: Die im Mai 2018 in Kraft tretende Datenschutzgrundverordnung der EU. Ziel ist der verbesserte Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten und deren Daten. Für die Wirtschaft bedeutet das aber einen großen bürokratischen Aufwand. Das Internationale Forum für Wirtschaftskommunikation (IFWK) nahm sich dieser neuen Herausforderung für Wirtschaft und Medien an. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die auf Einladung von HP Österreich stattfand, kam man zum Schluss: Die Einführung der Registrierkassenpflicht war dagegen wie ein Kinderspiel.

„Die Menschen vertrauen Diensten wie Facebook, Google und Co. zum Teil mehr als der Stadtverwaltung“, konstatierte Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien, gleich zu Beginn der Veranstaltung und verwies darauf, dass in Wien täglich bis zu 15.000 Hackerangriffe erfolgreich abgewehrt werden.

Strafrahmen wird um das Tausendfache erhöht

„Behörden und Stadtverwaltungen standen schon bisher unter großem Druck den Datenschutz betreffend, weil sie Gesetze vollziehen müssen“, verwies Rechtsanwalt und Datenschutzexperte Markus Frank auf die Tatsache, dass mit der neuen Datenschutzgrundverordnung, die ab Mai 2018 in Kraft tritt, auf die Unternehmen auch große Strafzahlungen zukommen werden: „Die Bußgelder waren bisher im Vergleich zum Aufwand für angemessenen Datenschutz oft gering und wurden fallweise in Kauf genommen. Das soll sich aber mit der neuen Verordnung ändern. Der Strafrahmen wird um das Tausendfache erhöht. Da geht es dann um Bußgelder von bis zu zwanzig Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes“, so Frank. Auch die Beweislastumkehr kann für die Unternehmen zum Problem werden. Frank: „Nicht der Betroffene muss mehr beweisen können, dass seine Daten nicht korrekt verwendet werden, sondern die verantwortliche Firma.“ Der Druck von außen auf die Unternehmen wächst also zunehmend, auch von den Medien, in ihrer gesamten Datenverarbeitung v.a. Daten-Minimierung, Transparenz und Daten-Sicherheit umzusetzen.

Der IT-Security-Experte von Capgemini, Fabian Beutel, stellte klar: „Wurde ein Unternehmen von Hackern angegriffen, muss es das in Zukunft veröffentlichen. Das kann die Firma in den Ruin treiben. Wer geht schon zu einer Bank, von der man gelesen hat, dass die Kundendaten dort nicht mehr sicher sind?“

Vertraulichkeit als Wettbewerbsvorteil für österreichische Unternehmen

Bei der von Isabella Mader, Vorstand beim Excellence Institute, moderierten Diskussion betonte Huemer weiter: „Es sind nicht die Daten des Unternehmens, mit denen wir arbeiten, sondern die Daten der Kundinnen und Kunden.“ Transparenz sei das Um- und Auf, nur so kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden: „Schon jetzt hat man das Recht, Auskunft über jegliche Verwendung der Daten von der Stadt Wien zu bekommen“, berichtet die CIO der Stadt Wien. „Zur Verbesserung des Services wird gerade an einer Plattform für Bürgerinnen und Bürger gearbeitet, auf der sie einsehen können, wann und wo welche Daten verwendet wurden.“

Vorteil für Europa

Und genau diese Vertraulichkeit kann zum großen Vorteil für europäische und somit auch österreichische Unternehmen werden, prognostiziert Capgemini-Experte Beutel: „Gerade in den USA und in Asien gibt es kaum Datenschutzgesetze. Wird die neue Datenschutzverordnung von europäischen Unternehmen schnell umgesetzt und ist die nötige Transparenz für die Kunden vorhanden, kann das einen enormen Wettbewerbsvorteil bringen!“

Verschlüsselung als Stolperstein

Eine große Herausforderung wird in Zukunft die zunehmende Verschlüsselung der Daten sein, meint Beutel: „Bisher gut funktionierende technische Security-Systeme von Unternehmen werden durch die vermehrte Verschlüsselung der eingehenden Daten ´blind´ und können diese nicht mehr lesen. Jedes System hat seine Schwachstellen.“ So wird der vermeintliche Schritt hin zu mehr Sicherheit im Datenschutz eigentlich zu einer Stolperfalle, die wieder Raum für Hackerangriffe gibt. Entscheidend sei es jetzt, pragmatische Lösungen für alle Leute zu finden, so Beutel weiter: „Dokumentation und Transparenz sind ganz entscheidend. Jeder muss nachvollziehen können, wo seine Daten liegen und wofür sie verwendet werden.“

In einem stimmten die Gastgeberin, HP-Österreich-Geschäftsführerin Michaela Novak-Chaid, und  IFWK-Gründer Rudolf J. Melzer mit allen Diskutantinnen und Diskutanten überein: Je früher sich die Unternehmen mit der neuen Verordnung auseinandersetzen, desto besser. Nur so können IT-Abteilungen gut geschult werden und mit Datenschutzbeauftragten gut zusammenarbeiten. „Entscheidend ist es, dass jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter bewusst ist, wie sie richtig mit den Daten der Menschen umgehen müssen und dass das auch entsprechend von der Unternehmensspitze intern kommuniziert werden muss.“ (Melzer)

An der Diskussion beteiligten sich des Weiteren der Vorstandsvorsitzende von Capgemini in Österreich, Bernd Bugelnig, NTT DATA Österreich CEO Klaus Schmid, TTTech Aufsichtsratschef Leopod Bednar, PwC-Partner Dieter Harreither, der Chef von Fraunhofer Austria Research, Wilfried Sihn sowie adesso-IT-Konsulent Walter Weihs.

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