Zero Emission Vehicle Archive » IFWK http://www.ifwk.net/tag/zero-emission-vehicle/ Internationales Forum für Wirtschaftskommunikation Wed, 02 Jul 2025 07:07:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 https://www.ifwk.net/wp-content/uploads/2017/12/fb-logo-150x150.jpg Zero Emission Vehicle Archive » IFWK http://www.ifwk.net/tag/zero-emission-vehicle/ 32 32 Mit welcher nicht-fossilen Energie fahren wir in die Zukunft? https://www.ifwk.net/internationales-forum-fuer-wirtschaftskommunikation-zu-net-zero-mobilitaet-mit-welcher-nicht-fossilen-energie-fahren-wir-in-die-zukunft/ Wed, 30 Apr 2025 09:31:36 +0000 https://www.ifwk.net/?p=2083 Praktiker, Wissenschaftler und Medienleute diskutierten im Österreichischen Journalisten Club über Relevanz und Praxistauglichkeit kohlenstoffneutraler Antriebssysteme

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Praktiker, Wissenschaftler und Medienleute diskutierten im Österreichischen Journalisten Club über Relevanz und Praxistauglichkeit kohlenstoffneutraler Antriebssysteme

Wien, 29. April 2025, IFWK. – Im Vorfeld des 46. Internationalen Wiener Motorensymposiums, welches am 15. und 16. Mai in der Wiener Hofburg stattfinden wird, lud der Gründer des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation (IFWK), Rudolf J. Melzer, Top-Manager aus der Fahrzeugindustrie, Entwickler, praktische Anwender, den Veranstalter des Symposiums, TU-Professor Bernhard Geringer, sowie Journalisten und Kommunikations-leute zu einer Diskussion rund um Antriebssysteme mit nicht-fossilen Energieträgern und ihre Praxistauglichkeit in den Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) ein. Fazit: „Um den anthropogen mitverursachten Treibhausanstieg in Griff zu bekommen und aus fossilen Energien aussteigen zu können, braucht es nicht eine, sondern alle technisch möglichen Lösungen.“ (Geringer)

v.l. Alexander Decker, Klaus Schmid, Markus Schermann, Gabriela Maria Straka, Christoph Bichler, Karl Huber, Bernhard Geringer, Rudolf J. Melzer, Timo Völker ©Melzer PR/Peroutka

„Wir müssen die Dinge von Anfang an zu Ende denken. Es geht darum, wo kommt die Energie her, wie muss die Infrastruktur dazu aussehen und wie die entsprechenden Transportmittel. Das muss zusammenpassen“, verwies Markus Schermann, General Manager der BRP-Rotax Vienna GmbH, darauf, dass die aktuell laufenden Transformationen nicht als Bedrohung, sondern als Chance gesehen werden sollen. Das kanadisch-österreichische Unternehmen liefert Antriebssysteme für Sportflugzeuge ebenso wie für Powersportgeräte wie z.B. Ski-Doos, Karts oder Quads: „Wir von BRP-Rotax sind auf alle Szenarien vorbereitet, wir können alle Technologien bedienen, ob alternative Kraftstoffe, Brennstoffzelle oder rein batterieelektrisch. Wichtig für uns wäre, dass von der Gesetzgebung verlässliche Ziele gesetzt werden, bis wann welche technologischen Standards erreicht werden müssen. Denn nur mit langfristiger Planungssicherheit kann das Vertrauen der Wirtschaft wiederhergestellt werden.“

Im Nutzfahrzeugbereich geht man davon aus, dass sich je nach Einsatzgebiet durchaus Wasserstoff-Verbrennungsmotoren, aber kurzfristig vor allem elektrische Antriebe durchsetzen werden. „Wir realisieren derzeit mit den Handelsketten die Transformation in CO2 neutrale Logistiklösungen.“ Christoph Bichler, CEO von MOPRO + CO Kühllogistik, befindet sich seit Jahren in der Erprobung elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge für die Lebensmittellogistik und verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2030 die Eigenflotte seiner Unternehmen auf Elektromobilität umzustellen: „Wir transportieren bereits seit Anfang 2024 in Wien und nun auch in ganz Österreich CO2-neutral Lebensmittel für unsere Partner. Unsere Mission wird kompromisslos weiterverfolgt“, so Bichler.

Bereits seit längerer Zeit nützen unter anderem Logistiker, die schwerpunktmäßig für den Lebensmittelhandel unterwegs sind, die Tatsache, dass sich der Kohlenstoff-Ausstoß auch mit Treibstoffen aus hydrierten Pflanzenölen stark reduzieren lässt. Werner Eichinger von Energie Direct verwies im Rahmen des IFWK-Talks darauf, dass diese sogenannten HVO-Dieselkraftstoffe ein Naturprodukt aus nachwachsenden Rohstoffen und ungiftig sind und auch von Seiten der Politik durchaus mehr Beachtung verdient hätten.

Planungssicherheit für Europas Industrie und Handel
Bernhard Geringer
, der bereits seit Anfang 2002 als Professor an der TU-Wien mit Bio-Kraftstoffen experimentierte, stellte klar, dass Europa das Thema Lithium-Ionen Batterietechnik und damit den Durchbruch der Elektroantriebe völlig unterschätzt habe und dass es dringend verlässliche Regelungen in Europa brauche, um der Industrie, aber auch dem Handel Planungssicherheit zu geben: „Es braucht nicht nur eine, sondern alle technisch möglichen Lösungen, um die Defossilisierung voranzutreiben und die Mobilität so rasch wie möglich kohlenstoffneutral zu machen.“

Beim diesjährigen Internationalen Wiener Motorensymposium werden übrigens nicht nur alle relevanten Energieträger, sondern im Prinzip alle Bereiche der Mobilität vom Auto über die Fliegerei bis zu Motorsport, Nutzfahrzeugen, Schifffahrt und Zweirad beleuchtet: 15. / 16. Mai, Hofburg ( https://wiener-motorensymposium.at/programm ).

Europas Diversität beflügelt
Mit den Worten „wir fahren zwar langsam, aber die Energie ist schnell weg“ traf der Entwicklungschef von CNH Industrial, Karl Huber, den Nagel auf den Kopf, was die Herausforderung im Bereich Arbeitsmaschinen betrifft. Aber man habe bereits Anfang der 2000er-Jahre begonnen, die hydrostatischen durch elektrische Antriebe zu ersetzen und heute ist Europa weltweit führend in der Entwicklung nachhaltig angetriebener Landmaschinen: „Eine unserer großen Stärken in Europa ist die Diversität und der Ideenreichtum. Das beflügelt uns und führt zu sehr effizienten Lösungen“, zeigte sich der junge Ingenieur optimistisch.

Auch der angesehene Motorjournalist, Timo Völker, Die Presse, stellte internationale Vergleiche an, sieht aber in Europa eher Schwierigkeiten: China und die USA seien deutlich einheitlicher strukturiert und einfacher zu regeln als das im diversen Europa möglich ist: „Bei uns in Europa reicht zum Beispiel die Akzeptanz von E-Fahrzeugen bei den Neuzulassungen von um ein Prozent in Kroatien bis 80 oder 90 Prozent in den Niederlanden und in Norwegen.“

Intelligentes Energiemanagement
Alexander Decker
, Leiter Smart Charging der VERBUND Energy4Business GmbH, betonte: „Ohne Mobilitätswende keine Energiewende und der Ausbau flächendeckender Ladeinfrastruktur ist entscheidend für den Erfolg der Elektromobilität. Wir bieten All-in-One-Ladeinfrastrukturlösungen für Unternehmen, die Immobilienwirtschaft, Hotellerie, Gastro und den Retailbereich, um den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Damit unterstützen wir unsere Kunden auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität und verknüpfen die Energie- mit der Mobilitätswende. Und die Mobilitätswende kann nur erfolgreich sein, wenn die relevanten Akteure in Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Denn nur gemeinsam können wir die Grundlagen für eine nachhaltige Mobilität schaffen, die mit intelligentem Energiemanagement auf die Integration erneuerbarer Energien setzt.“

Transformation in allen Bereichen
Der Vizepräsident des IFWK und Moderator der Diskussion, Klaus Schmid, hat bereits in den 90er-Jahren im BMW-Konzern die Transformation der Antriebssysteme live miterlebt und beschäftigt sich bis heute mit der aktiven Umsetzung von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen in den operativen Bereichen von Unternehmen, und ist ein anerkannter Experte für Führung und Kommunikation in Unternehmen. Nach Antworten auf seine Frage „Welchen Beitrag können wir als europäische Wirtschaft leisten und unsere Position am Weltmarkt stärken, um den Wohlstand unserer Bevölkerung abzusichern?“ suchten im Publikum unter anderem der Eigentümer des Automobilzulieferers Pollmann International, Robert Pollmann, deepsearch-Gründer und CEO Roland Fleischhacker, die CFO der APA – Austria Presseagentur Doris Pokorny, Walter Böhme, Vorstand im Österreichischen Verein für Kraftfahrzeugtechnik, der langjährige Chef von Fraunhofer in Österreich, TU-Professor Wilfried Sihn, Andrea Pfennigbauer von der SAG New Technologies GmbH, Renate Okermüller vom Motor Presse Club Austria, Martin Huber von bp/Castrol Austria sowie Marte Fjelland von RHI Magnesita, Robert Zenz von der Hypo Tirol, Johannes Keschl, Stihl Österreich und ÖJC-Vorstandsmitglied Gabriela Maria Straka, die im Namen des Österreichischen Journalisten Clubs die Begrüßung vornahm.

Hier ein Video über die Veranstaltung vom freien Journalisten Alexander Hackl:

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IFWK-Businesslunch: Magna prästentiert Zero Emission Vehicle https://www.ifwk.net/ifwk-businesslunch-mit-magna/ Mon, 09 Jul 2018 09:23:43 +0000 http://www.ifwk.net/?p=479 Magna präsentierte Prototypen eines abgasfreien Brennstoffzellen-Hybrids mit einer Ladedauer von nur 4 Minuten und 400 km Reichweite Wenn auch von Medien oftmals anders herbeigeschrieben, dürfte...

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Magna präsentierte Prototypen eines abgasfreien Brennstoffzellen-Hybrids mit einer Ladedauer von nur 4 Minuten und 400 km Reichweite

Wenn auch von Medien oftmals anders herbeigeschrieben, dürfte sich der rein elektrische Antrieb für Autos und LKW nicht so rasch durchsetzen: Laut einer Studie von Magna werden bis 2030 noch fast 90 Prozent aller Kraftfahrzeuge in irgendeiner Form einen Verbrennungsmotor brauchen. Die Art und Vielzahl der Fahrzeugantriebe wird sich jedoch stark verändern. – So lautete das Fazit eines Executive-Events des Internationalen Forums für Wirtschaftskommunikation, zu dem Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien eingeladen waren. Bei der von Magna, Capgemini, GGW Gruber sowie Melzer PR unterstützten Veranstaltung im Wiener Palais Coburg wurde erstmals der Prototyp eines batterieelektrischen Fahrzeugs mit Brennstoffzellen-Range-Extender (FCREEV) präsentiert.

Die Gesetzgebung in punkto CO2-Emissionen werden immer strenger und verlangen auch in der Automobilbranche alternative, und vor allem kundentaugliche Lösungen. Hohe Kosten vor allem für Batterien, Reichweiteneinschränkungen, fehlende Infrastruktur sowie nicht umweltfreundliche Stromgewinnung erschweren nach wie vor die Akzeptanz von E-Fahrzeugen: „Auch 2030 werden noch 87 Prozent aller Fahrzeuge einen Verbrennungsmotor brauchen“, betonte Albert Lidauer, Senior Vice President Europe bei Magna Exteriors. „Ziel unserer Forschungen war es, sehr große Reichweiten im völlig emissionsfreien Fahrbetrieb zu realisieren und dabei Gewicht und Kosten so gering wie möglich zu halten. Das hier vorgestellte Zero Emission Vehicle stellt einen möglichen Lösungsansatz dar.“

Emissionsfreie KFZ müssen günstiger werden

Johannes Linderl, Global Functional Area Head Alternative Powertrain bei Magna, ist sich der größten Herausforderung bei alternativen Antrieben bewusst: “Emissionsfreie Kraftfahrzeuge müssen günstiger werden, um auf dem Markt eine Chance zu haben. Daher liegt unser Fokus auch weiterhin auf Hybridfahrzeugen. Mit dem sogenannten Wasserstoff-Hybrid, FCREEV (Fuel Cell Range Extended Electric Vehicle), stellt Magna erstmals ein batterieelektrisches Fahrzeug mit Brennstoffzellen-Range-Extender vor und schließt damit eine Lücke im vorhandenen Portfolio der emissionsfreien Antriebsvarianten.“

4 Minuten Tankzeit – Wasserstoff-Hybrid kombiniert viele Vorteile

Die Technologie dieses neuen Hybridfahrzeuges kombiniere die Vorteile des sehr schnellen Tankens von nur vier Minuten und der höheren Energiedichte des Wasserstoffs mit den Vorteilen der vorhandenen Ladeinfrastruktur des elektrischen Ladens. Im Gegensatz zu herkömmlichen Elektroautos können so hohe Reichweiten erzielt werden. „Mit dem Zero Emission Vehicle sind jetzt schon bis zu 400 Kilometer Reichweite möglich“, lässt Linderl beim IFWK Executive Lunch durchblicken, dass bald viel mehr möglich sein wird.

An der von IFWK-Gründer Rudolf J. Melzer moderierten Diskussion im Rahmen dieses Businesslunches beteiligten sich unter anderem AMAG Austria Metall CEO Helmut Wieser, der Head of Product Industries von Capgemini Österreich, Michael Danninger, der Aufsichtsratschef von TTTech und BWT, Leopold Bednar, Isabella Mader, Vorstand und CIO des Excellence Institutes, Michaela Novak-Chaid, Geschäftsführerin von HP Austria, Johannes Riha, Geschäftsführer von GGW Gruber, Rainer Walter, Geschäftsführer von Pörner Anlagenbau, Wilfried Sihn, Geschäftsführer von Fraunhofer Austria, der Geschäftsführer der Mercedes Wiesenthal Handel und Service GmbH, Martin Bartmann, sowie Hill Woltron Management Partner Peter Kraus.

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